WAS IST FREYSPRUCH?
FREYSPRUCH IST EIN INTERVIEWFORMAT
VON DR. SYLVIA FREYGNER
eine Einladung, laut über das zu sprechen, worüber sonst oft geschwiegen wird: über Schuld und Unschuld. Verantwortung und Urteil. Gerechtigkeit und Medienethik.
In einer Welt, die schnell urteilt, setzt FREYSPRUCH auf Differenzierung, Tiefgang und Menschlichkeit.
FREYSPRUCH
Die Gespräche führen nicht zu einem Urteil – sondern zu einer Reflexion.
FREYSPRUCH ist mehr als ein Format. Es ist ein Statement.
Ein Interviewformat von Dr. Sylvia Freygner, das jenen eine Stimme gibt, die oft vorschnell verurteilt werden. FREYSPRUCH steht für Differenzierung statt Skandalisierung. Für Haltung statt Hetze. Für Menschenwürde – auch im medialen Raum.
DIE THEMEN
Worum geht es in FREYSPRUCH?
Unschuldsvermutung
verstehen &
verteidigen
Umgang mit
öffentlichem Druck
Verantwortung
der Medien
Umgang mit
Vorverurteilung
Der Ruf nach einer
neuen Fehlerkultur
DIE GÄSTE
Die Stimmen bei FREYSPRUCH:
Heinz-Christian Strache
Ehem. Vizekanzler der Republik Österreich
Zum Auftakt dieser Reihe gibt Heinz-Christian Strache, ehemaliger Vizekanzler der Republik Österreich, in einem besonderen Interview tiefe Einblicke in die Höhen und Tiefen seines Lebens. Gemeinsam mit Dr. Sylvia Freygner reflektiert er über den Umgang mit Krisen, die Folgen politischer Entscheidungen und die Auswirkungen öffentlicher Berichterstattung.
Mag. Wolfgang Sobotka
Ehemaliger Nationalratspräsident der Republik Österreich
Am 8. Mai 1945 läuteten die Glocken den Frieden ein. Die Gräueltaten des 2. Weltkrieges hatten endlich ein Ende. Am 8. Mai 2025 gedachten wir im Österreichischen Parlament den Opfern des Nationalsozialismus. Ich durfte Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrats a.D., zu einem Gespräch über Verantwortung, Antisemitismus und die Macht der Narrative treffen. Ein Interview zwischen Geschichte und Gegenwart. Zwischen Erinnerung und Auftrag.
Mag. Linda Poppenwimmer
Ehemalige Richterin & Staatsanwältin, heute Rechtsanwältin
Linda Poppenwimmer ist eine brillante Juristin mit hohen moralischen Werten, die stets ihrer Überzeugung treu geblieben ist. Erleben Sie die spannende Geschichte einer aufstrebenden Juristin, die ihre Karriere bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen eine Tätigkeit in der Rechtsanwaltskanzlei eintauschte, um ihren Idealen und ihrer Loyalität treu zu bleiben.
Sebastian Kurz
Bundeskanzler a. D. der Republik Österreich
In dieser Folge von Freispruch spreche ich mit Sebastian Kurz über die Kraft der Vision und die Kunst, in Zeiten von Umbrüchen Haltung zu bewahren. Wir sprechen über Theodor Herzl und seine berühmten Worte „If you will it, it is no dream“ – ein Zitat, das bis heute als Leitmotiv für Mut, Beharrlichkeit und Gestaltungskraft gilt.
Sebastian Kurz reflektiert, warum das Leben sich nicht in starre Pläne pressen lässt, sondern Offenheit für das Unvorhersehbare verlangt. Es geht um die Fähigkeit, dem eigenen Weg treu zu bleiben – auch wenn äußere Widerstände laut werden –, und darum, wie Resilienz entsteht, wenn man sich nicht vom Urteil anderer vereinnahmen lässt.
Wir sprechen über die Bedeutung von Werten und innerem Kompass, über Familie und Vergänglichkeit als letzte Maßstäbe – und über die Frage, wie Krisen nicht lähmen, sondern klären können.
Florian Klenk
ÖSTERREICHISCHER JOURNALIST, AUTOR, PODCASTER UND JURIST
In dieser Folge spreche ich mit Florian Klenk, Chefredakteur des Falter und einer der profiliertesten investigativen Journalisten Österreichs. Unser Gespräch dreht sich um die Gratwanderung zwischen Medienfreiheit und Persönlichkeitsrechten – ein Spannungsfeld, das besonders in Wirtschaftsstrafverfahren von großer Bedeutung ist.
Wir diskutieren, welche Rolle investigativer Journalismus bei der Aufklärung komplexer Verfahren spielt und wo seine Grenzen liegen. Florian Klenk erklärt präzise, wie die Unschuldsvermutung, Zitierregeln und die Praxis von Aktenleaks rechtlich zu verstehen sind – und warum Medienfreiheit ein unverzichtbares Fundament für Demokratie bleibt.
Zugleich zeigt er auf, welche Reformen notwendig wären: von klareren Mediengesetzen gegen unseriöse Berichterstattung über schnelle Abmahn- und Sanktionsmechanismen für soziale Plattformen bis hin zur Frage, wie Künstliche Intelligenz besser eingesetzt werden könnte, um Hassrede und strafrechtlich relevante Vorwürfe zu erkennen und zu entfernen.
Ein Gespräch über die Zukunft des Journalismus, die Verantwortung der Medien und die Balance zwischen Transparenz, Freiheit und Schutz der Persönlichkeit.
Fotocredit: parlament.gv.at
Fotocredit: wdr.de
Harald Himmer
MITGLIED DES ÖSTERREICHISCHEN BUNDESRATES
Mitglied des Bundesrates Österreich
Gesprächspartner war diesmal Harald Himmer, Fraktionsvorsitzender der ÖVP im Bundesrat und seit Jahrzehnten sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft in Spitzenpositionen tätig und selbst Betroffener langjähriger Verfahren in seiner Rolle als hochrangiger Manager und Spitzenpolitiker.
Unser Gespräch drehte sich um die Besonderheiten und Herausforderungen von Wirtschaftsstrafverfahren im Kontext von Politik und Medien: von ihrer Komplexität über die oft lange Dauer bis hin zum Spannungsfeld, in dem sich Justiz, Medien und Politik begegnen.
Harald Himmer schildert, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat, welche Auswirkungen solche Verfahren für Unternehmen und Einzelpersonen haben können und welche Fragen sich für den Rechtsstaat daraus ergeben.
Eine Folge, die zeigt, wie eng Recht, Politik und Wirtschaft miteinander verflochten sind – und warum es so wichtig ist, die Mechanismen von Wirtschaftsstrafverfahren besser zu verstehen.
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